25.04.17

Kurzprotokoll vom 25.04.17


Wir sind geschätzt 1,2 Millionen Pflegende

Die Pflegekammer ist absolut essentiell für die Pflege!

Tarifautonomie ist die Aufgabe einer Gewerkschaft!

Die drei Säulen in der Berufspolitik Pflege sind:

1. Pflegekammer

2. Gewerkschaft

3. Berufsverband

So sieht eine perfekte Vertretung aus.

Alle wollen Veränderungen, die gibt es nicht umsonst!

 

Politik und Gewerkschaft werden keine Qualitätskriterien und -Standards für die Pflegefachpersonen erstellen. Es geht nicht, dass Verbände (Wohlfahrtsverbände), Arbeitgeber (bpa) und Politik über uns bestimmen, wie wir welche Tätigkeit in der Pflege ausüben.

Eine Pflegekammer ist für uns Pflegefachpersonen entscheidend um endlich auf Augenhöhe mit anderen Akteuren mit entscheiden zu können, wie wir pflegen. Ebenso kann auch endlich eine Rechtssicherheit für Pflegehelfer geschaffen werden, weil eine Pflegekammer die Vorbehaltsaufgaben für Pflegefachpersonen definiert.

Ein "Pflegering á la Humelkonzept" ist wieder Fremdbestimmung hinweg über uns Pflegefachpersonen. Da bestimmen wieder die Wohlfahrtsverbände und die Arbeitgeberverbände mit.

Ebenso ist es wichtig, dass wir endlich in das Heilberufegesetz integriert werden. In den vergangenen Jahrzehnten hatten Berufsverbände, Gewerkschaften und Politik genügend Zeit, um die Situation in der Pflege positiv zu unterstützen, passiert ist so gut wie nichts.

Deshalb ist es an der Zeit, dass wir aus der Pflege, als eine der größten Berufsgruppen unsere Belange selbst in die Hand nehmen.

 (Initiative Pflegekammer Berlin-Brandenburg)